Essstörungen sind meistens mit viel Scham verbunden. Oft entsteht daraus ein stilles Leiden, das lange unerkannt bleibt. Denn Menschen mit einer Essstörung sieht man ihr Schicksal nicht immer am Gewicht an. Viele Betroffene verheimlichen ihr Essverhalten über einen langen Zeitraum oder glauben, dass ihre Probleme nicht schlimm genug sind, um sich Unterstützung holen zu dürfen.
Hinzu kommt, dass sich Essstörungen in der Realität nicht immer eindeutig voneinander abgrenzen lassen. Es gibt Menschen, die alle diagnostischen Kriterien einer bestimmten Essstörung erfüllen und andere, die unter erheblichen Beschwerden leiden, ohne sich eindeutig einem der bekannten Störungsbilder zuordnen zu lassen.
Um besser zu verstehen, welche Essstörungen es gibt, worin sie sich unterscheiden und warum auch weniger eindeutige Formen ernst genommen werden müssen, stelle ich dir in diesem Artikel die wichtigsten Essstörungen und weitere relevante Störungsbilder rund um das Essverhalten vor.
Welche Essstörungen gibt es?
Wenn von Essstörungen gesprochen wird, denken viele Menschen zuerst an Magersucht und Bulimie. Tatsächlich gibt es neben diesen beiden bekannten Krankheitsbildern weitere Essstörungen, zu denen insbesondere die Binge-Eating-Störung sowie weitere näher bezeichnete und nicht näher bezeichnete Essstörungen gehören.
Darüber hinaus gibt es Essstörungen wie ARFID, Pica und die Ruminationstörung, die in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger bekannt sind. Auch Begriffe wie Orthorexie und das Night-Eating-Syndrom werden häufig im Zusammenhang mit problematischem Essverhalten verwendet, diagnostisch jedoch anders eingeordnet.
In der Realität ist eine klare Abgrenzung ohnehin nicht immer einfach. Symptome können sich überschneiden, Krankheitsverläufe können sich verändern und nicht jeder Mensch erfüllt vollständig die Kriterien einer bestimmten Diagnose. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Leidensdruck weniger ernst genommen werden sollte.
Damit du die verschiedenen Formen besser unterscheiden kannst, stelle ich dir die bekanntesten Essstörungen im Folgenden genauer vor.
Anorexie (Anorexia nervosa; Magersucht)
Wenn man sich fragt, welche Essstörungen es gibt, gehört die Anorexia nervosa, umgangssprachlich Magersucht genannt, mit Sicherheit zu den bekanntesten Formen.
Betroffene schränken ihre Nahrungsaufnahme stark ein und haben große Angst davor, an Gewicht zuzunehmen, oder zeigen anhaltende Verhaltensweisen, die einer Gewichtszunahme entgegenwirken. Häufig entwickeln sich strenge Regeln rund um das Essen, bestimmte Lebensmittel werden vermieden, Mahlzeiten ausgelassen oder die Nahrungsaufnahme immer weiter reduziert. Auch übermäßige Bewegung oder andere Verhaltensweisen, die einer Gewichtszunahme entgegenwirken sollen, können Teil der Erkrankung sein.
Das eigene Körpergewicht und die Körperform nehmen häufig einen großen Raum im Denken, Fühlen und Selbstwert ein. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers kann deutlich von der Wahrnehmung anderer Menschen abweichen oder die Bedeutung des eigenen Körpergewichts und Essverhaltens für die Gesundheit wird unterschätzt. Eine Anorexia nervosa kann schwere körperliche und psychische Folgen haben und lebensbedrohlich werden.
Wichtig ist jedoch, sich von der Vorstellung zu lösen, dass Menschen mit anorektischem Essverhalten immer dem gesellschaftlichen Bild eines extrem dünnen Menschen entsprechen müssen.
Atypische Anorexie
Auch Menschen, deren Symptome nicht vollständig den diagnostischen Kriterien einer Anorexia nervosa entsprechen, können unter einem erheblichen Leidensdruck und schweren gesundheitlichen Folgen leiden.
Ein bekanntes Beispiel ist die atypische Anorexie. Der Begriff wird je nach verwendetem Klassifikationssystem unterschiedlich eingeordnet. Gemeint sind Krankheitsbilder, bei denen zentrale Merkmale einer Anorexie vorhanden sind, einzelne diagnostische Kriterien jedoch nicht vollständig erfüllt werden.
Dazu können Menschen gehören, die ihre Nahrungsaufnahme stark einschränken, erheblich an Gewicht verlieren und große Angst vor einer Gewichtszunahme haben, deren Körpergewicht jedoch trotz des Gewichtsverlustes nicht unterhalb des medizinisch erwarteten Bereichs liegt.
Gerade hier zeigt sich, warum es problematisch ist, Essstörungen allein anhand des Körpergewichts beurteilen zu wollen. Ein Mensch kann schwer erkrankt sein und unter erheblichen körperlichen und psychischen Folgen leiden, ohne dem verbreiteten Bild eines Menschen mit Magersucht zu entsprechen.
Bulimie (Bulimia nervosa)
Eine weitere bekannte Essstörung ist die Bulimia nervosa, auch Bulimie genannt.
Betroffene erleben wiederkehrende Essanfälle, bei denen sie innerhalb eines begrenzten Zeitraums eine große Menge an Nahrung zu sich nehmen und gleichzeitig das Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Essverhalten zu verlieren.
Im Anschluss versuchen sie, die Nahrungsaufnahme durch verschiedene Verhaltensweisen auszugleichen und eine Gewichtszunahme zu verhindern. Dazu können selbst herbeigeführtes Erbrechen, Fasten, der Missbrauch von Abführmitteln oder anderen Medikamenten sowie übermäßige körperliche Bewegung gehören.
Auch bei der Bulimie haben das Körpergewicht und die Körperform häufig einen starken Einfluss auf den Selbstwert. Nach Essanfällen erleben viele Betroffene Scham, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, weshalb die Erkrankung oft lange vor dem eigenen Umfeld verheimlicht wird.
Binge-Eating-Störung (Binge Eating Disorder)
Auch Menschen mit einer Binge-Eating-Störung erleben wiederkehrende Essanfälle, während derer sie das Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Essverhalten verloren zu haben.
Während solcher Essanfälle wird beispielsweise deutlich schneller gegessen als gewöhnlich, es werden große Mengen gegessen, obwohl kein körperlicher Hunger besteht, oder Betroffene essen so lange, bis ein unangenehmes Völlegefühl entsteht. Häufig finden die Essanfälle allein statt, weil sich die Betroffenen für ihr Verhalten oder die Menge des Essens schämen.
Im Anschluss können starke Schuldgefühle, Niedergeschlagenheit, Ekel gegenüber sich selbst und ein erheblicher Leidensdruck auftreten. Der wesentliche Unterschied zur Bulimia nervosa besteht darin, dass Menschen mit einer Binge-Eating-Störung nicht regelmäßig versuchen, die Essanfälle durch Erbrechen, Fasten, übermäßige Bewegung oder andere kompensatorische Verhaltensweisen auszugleichen.
Die Binge-Eating-Störung ist ein eigenständiges Krankheitsbild und sollte nicht einfach als „Bulimie ohne Erbrechen“ beschrieben werden.
Weitere Essstörungen und Mischformen
In der Realität lassen sich Essstörungen nicht immer eindeutig einer bestimmten Kategorie zuordnen. Es gibt Menschen, die unter einem erheblichen Leidensdruck und deutlichen Symptomen einer Essstörung leiden, ohne alle diagnostischen Kriterien einer Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge-Eating-Störung zu erfüllen.
Dafür gibt es weitere diagnostische Kategorien, unter denen solche Krankheitsbilder eingeordnet werden können.
Krankheitsverläufe können sich außerdem verändern. Ein Mensch kann im Laufe seines Lebens unterschiedliche Symptome entwickeln oder zeitweise die Kriterien verschiedener Essstörungen erfüllen.
Genau deshalb sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, dass eine Essstörung immer eindeutig in eine bestimmte Schublade passen muss. Das Fehlen einer eindeutigen Zuordnung bedeutet nicht, dass der Leidensdruck weniger schwerwiegend ist oder keine professionelle Unterstützung notwendig ist.
Neben Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und der Binge-Eating-Störung gibt es weitere Essstörungen, die seltener im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.
ARFID
Die Avoidant-restrictive Food Intake Disorder, kurz ARFID, ist durch eine anhaltend eingeschränkte Nahrungsaufnahme oder die Vermeidung bestimmter Lebensmittel gekennzeichnet.
Anders als bei Anorexia nervosa stehen dabei nicht die Angst vor einer Gewichtszunahme oder eine ausgeprägte Beschäftigung mit dem eigenen Körpergewicht und der Körperform im Vordergrund.
Gründe für die eingeschränkte Nahrungsaufnahme können beispielsweise ein geringes Interesse am Essen, eine starke Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Eigenschaften von Lebensmitteln wie Geschmack, Geruch oder Konsistenz sowie die Angst vor unangenehmen Folgen des Essens sein.
Die eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann unter anderem zu einer unzureichenden Versorgung mit Energie oder Nährstoffen und zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag führen.
Pica-Störung
Bei der Pica-Störung essen Betroffene wiederholt Substanzen, die nicht zum Verzehr bestimmt sind und keinen Nährwert besitzen. Dazu können beispielsweise Erde, Papier oder andere Materialien gehören.
Entscheidend für die fachliche Einordnung ist unter anderem, dass das Verhalten nicht dem Entwicklungsstand der betroffenen Person entspricht und nicht ausschließlich Teil einer kulturell üblichen oder gesellschaftlich akzeptierten Praxis ist.
Da das Essen solcher Substanzen mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann, gehört auch die Pica-Störung in professionelle Behandlung.
Ruminationstörung
Die Ruminationstörung ist dadurch gekennzeichnet, dass bereits geschluckte Nahrung wiederholt hochgewürgt wird. Die Nahrung kann erneut gekaut, wieder geschluckt oder ausgespuckt werden.
Das wiederholte Hochwürgen lässt sich dabei nicht allein durch eine andere körperliche Erkrankung erklären und tritt nicht ausschließlich im Verlauf einer anderen Essstörung auf.
Auch die Ruminationstörung kann körperliche Folgen haben und mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sein.
Night-Eating-Syndrom: Essen am Abend und in der Nacht
Beim Night-Eating-Syndrom verlagert sich ein erheblicher Teil der Nahrungsaufnahme in die Abend- und Nachtstunden. Betroffene essen wiederholt nach der abendlichen Mahlzeit oder wachen nachts auf, um etwas zu essen.
Dabei sind sie sich der Nahrungsaufnahme bewusst und können sich später daran erinnern.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil das Night-Eating-Syndrom nicht mit schlafbezogenen Essstörungen verwechselt werden sollte. Bei schlafbezogenen Essstörungen sind Betroffene während des Essens nicht vollständig wach und können sich später teilweise oder gar nicht an die Nahrungsaufnahme erinnern.
Das Night-Eating-Syndrom kann mit einem erheblichen Leidensdruck, Schlafproblemen und Beeinträchtigungen im Alltag verbunden sein. Es wird diagnostisch jedoch anders eingeordnet als Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder die Binge-Eating-Störung.
Orthorexie (Orthorexia nervosa)
Der Begriff Orthorexie beschreibt eine übermäßige und zwanghafte Beschäftigung mit einer als gesund oder richtig empfundenen Ernährung.
Betroffene entwickeln immer strengere Regeln darüber, welche Lebensmittel sie essen dürfen und welche nicht. Ein großer Teil des Tages kann sich um die Planung, Kontrolle und Bewertung des eigenen Essverhaltens drehen.
Das Abweichen von den selbst auferlegten Regeln kann starke Schuldgefühle, Scham oder Ängste auslösen. Im Laufe der Zeit werden häufig immer mehr Lebensmittel ausgeschlossen, wodurch nicht nur die Ernährung stark eingeschränkt werden kann, sondern auch soziale Beziehungen und der Alltag unter dem Essverhalten leiden.
Gemeinsame Mahlzeiten, Restaurantbesuche oder Einladungen werden vermieden, weil die Kontrolle über die Zubereitung und die verwendeten Lebensmittel nicht vollständig möglich ist.
Orthorexie ist derzeit keine eigenständige Diagnose in den international maßgeblichen Klassifikationssystemen für Krankheiten und psychische Störungen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein zwanghaftes Verhältnis zu gesunder Ernährung harmlos ist. Wenn Gedanken über Lebensmittel und Ernährung einen großen Teil des Lebens bestimmen, zu sozialem Rückzug führen oder die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigen, sollte professionelle Unterstützung gesucht werden.
Kann man eine Essstörung am Gewicht erkennen?
Eine der wichtigsten Erkenntnisse im Umgang mit Essstörungen ist, dass man sie einem Menschen nicht zuverlässig ansehen kann.
Menschen mit Essstörungen können untergewichtig, normalgewichtig oder übergewichtig sein.
Das Körpergewicht allein reicht weder aus, um eine Essstörung zu erkennen, noch um sie auszuschließen. Trotzdem hält sich hartnäckig das Bild, dass ein Mensch erst sehr dünn sein müsse, bevor sein Essverhalten als ernsthaft problematisch wahrgenommen wird.
Das kann dazu führen, dass Betroffene ihr eigenes Leiden herunterspielen oder von ihrem Umfeld nicht ernst genommen werden. Manche Menschen holen sich erst sehr spät Unterstützung, weil sie glauben, nicht krank genug zu sein oder nicht dem typischen Bild einer Essstörung zu entsprechen.
Entscheidend ist jedoch nicht nur, was die Waage zeigt, sondern welchen Einfluss Essen, Körpergewicht und Körperbild auf das Denken, Fühlen, Verhalten und den Alltag eines Menschen haben.
Emotionales Essen und Essstörungen: Wie hängen sie zusammen?
Der Begriff emotionales Essen wird immer häufiger verwendet, es gibt jedoch keine allgemein verbindliche klinische Definition, die festlegt, wo emotionales Essen beginnt, wo es endet und welche Formen des Essverhaltens darunter fallen.
In meiner Arbeit verstehe emotionales Essen als ein breites Spektrum von Essverhaltensweisen, bei denen Emotionen, innere Zustände und psychische Prozesse eine wesentliche Rolle spielen. Dieses Spektrum reicht vom gelegentlichen Essen aus Stress, Frust, Einsamkeit oder Langeweile über wiederkehrende Essmuster mit zunehmendem Leidensdruck bis hin zu diagnostizierten Essstörungen.
Das bedeutet nicht, dass jedes emotionale Essen eine Essstörung ist. Eine Essstörung ist eine psychische Erkrankung, die anhand festgelegter diagnostischer Kriterien beurteilt wird. Emotionen und psychische Prozesse können jedoch bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Essstörungen eine wichtige Rolle spielen, weshalb ich Essstörungen als Teil des größeren Spektrums emotionalen Essverhaltens betrachte.
Diese Einordnung ist mir wichtig, weil Essverhalten nicht von heute auf morgen problematisch wird. Es kann sich über Jahre verändern, verstärken und unterschiedliche Formen annehmen. Nicht jeder Mensch, der unter seinem Essverhalten leidet, erfüllt die Kriterien einer Essstörung. Das bedeutet jedoch nicht, dass der vorhandene Leidensdruck weniger ernst genommen werden sollte.
Wenn Essen immer häufiger dazu dient, mit Gefühlen, innerer Anspannung oder belastenden Situationen umzugehen, lohnt es sich deshalb, genauer hinzuschauen. Nicht, um sich selbst vorschnell eine Diagnose zu geben, sondern um zu verstehen, welche Funktion das Essen im eigenen Leben übernommen hat und welche Bedürfnisse und Gefühle dahinterliegen.
Wann sollte ich mir Hilfe holen?
Viele Menschen warten lange, bevor sie sich Unterstützung suchen. Sie vergleichen sich mit anderen Betroffenen, reden ihre eigenen Probleme klein oder glauben, dass ihr Essverhalten noch nicht schlimm genug ist.
Doch du musst nicht warten, bis dein Essverhalten einen bestimmten Schweregrad erreicht hat.
Wenn du unter deinem Essverhalten leidest, einen großen Teil des Tages über Essen, Gewicht oder deinen Körper nachdenkst, regelmäßig Essanfälle erlebst, Mahlzeiten stark einschränkst, nach dem Essen erbrichst, Abführmittel oder andere Medikamente zur Gewichtskontrolle missbrauchst oder dich zu übermäßiger Bewegung zwingst, solltest du dir professionelle Unterstützung holen.
Auch starke Scham- und Schuldgefühle, sozialer Rückzug oder das Gefühl, die Kontrolle über das eigene Essverhalten verloren zu haben, sind Gründe, die eigene Situation ernst zu nehmen.
Eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis sowie spezialisierte Beratungsstellen für Essstörungen können dir dabei helfen, dein Essverhalten fachlich einzuordnen und geeignete nächste Schritte zu finden.
Fazit
Wie du siehst, gibt es verschiedene Formen von Essstörungen, die sich nicht immer eindeutig voneinander abgrenzen lassen. Zu den bekanntesten Essstörungen gehören Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und die Binge-Eating-Störung. Daneben gibt es weitere Essstörungen wie ARFID, Pica und die Ruminationstörung sowie atypische Verläufe, Mischformen und weitere Störungsbilder rund um das Essverhalten.
Eine der wichtigsten Botschaften, die ich dir in diesem Artikel mitgeben möchte, ist deshalb, dass du einem Menschen eine Essstörung nicht zuverlässig am Körpergewicht ansehen kannst und dass dein Leiden nicht erst dann ernst genommen werden darf, wenn du alle Kriterien einer bestimmten Diagnose erfüllst.
Genauso wichtig ist die Unterscheidung zwischen emotionalem Essen und einer Essstörung. Emotionales Essen ist nicht automatisch eine psychische Erkrankung. Wenn dein Essverhalten jedoch immer mehr Raum in deinem Leben einnimmt, du unter Kontrollverlust, starken Einschränkungen, kompensatorischen Verhaltensweisen oder einem hohen Leidensdruck leidest, solltest du dir professionelle Unterstützung holen.
Mein Angebot zum emotionalen Hunger ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung von Essstörungen. Wenn du unsicher bist, ob dein Essverhalten behandlungsbedürftig ist, wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis oder an eine spezialisierte Beratungsstelle für Essstörungen.
Du musst nicht erst warten, bis es dir schlechter geht, um dein eigenes Leiden ernst zu nehmen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.
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